Erfahrungsbericht über den Kauf, die Haltung und die Erziehung Deutscher Doggen

Mai 2010: Traurige Nachricht

Mai 2010: Traurige Nachricht

Traurige Nachricht am 29. April 2010:

Antje, die Schwester von Atlantis,
ging heute zu ihren Freunden
über die Regenbogenbrücke

Antje, weißt Du noch, als wir ……………….

Liebe Antje:
Mein Frauchen und ich waren ganz traurig, als wir die Nachricht erhielten.
Ich werde mich immer an Dich als Energiebündel erinnern
und die Treffen mit Dir und Deinen Lieben beim Strasseder,
wo Du mich immer hin- und hergejagt hast, werden mich stets begleiten.
Alles Gute in Deinem neuen Leben und grüsse mir unsere Freunde dort drüben.
Wir werden Dich nie vergessen
In Liebe mit vielen Schlabberlis und Streicheleinheiten
Deine Schwester Atlantis mit Frauchen Elfi

  • Ja, liebe Tagebuchleser, so ist das Hundeleben – für uns Hundebesitzer immer wieder zu kurz. Dabei denke ich natürlich an mein Mädi – aber verdränge ganz schnell wieder diesen Gedanken. Ich hoffe, dass Atlantis mir noch eine Zeit lang die Treue auf dieser Erde halten wird.

  • Nun wieder zum Alltag – und das war ein wunderschöner Maibeginn mit vielSonnenschein und von Tag zu Tag mehr blühenden Bäumen und Sträuchern. Auch der aufgetürmte Haufen für das Petersfeuer im Juni ist schon angerichtet. Jeder, der Stauden oder Bäume zu entsorgen hat, kann sich daran beteiligen. Je mehr davon, umso deftiger kommt dann das Feuer ins Lodern.

    Kürzlich durften wir uns auch am Georgiritt erfreuen, der jedes Jahr in St. Peter abgehalten wird. Einige tapfere Reiter trabten mit ihren Pferden an uns vorbei den Kreuzweg hoch zur Pferdesegnung.

    Aber auch mein Mädchen erfreute sich am satten Grün der Wiese:

    Wie stelle ich es bloß an, mich gemütlich ins Gras zu legen?


    Na, so ist es gut. Was jetzt kommt, kennt ihr ja eh schon alle – meine berühmte Frühlingsrolle.


    Jetzt habe ich aber genug davon, hopp und auf. Ja leichter gesagt, als getan. Bin ja auch nicht mehr die Jüngste!

  • Ein Tagesbeginn wie jeden Morgen – oder doch nicht? 
    Ein Blick aus dem Badezimmerfenster und ich hielt inne. Unmittelbar vor dem Fenster grasten zwei Rehe und genossen die kühle Morgenluft. Solch ein lieblicher Anblick bietet sich nicht jeden Tag und ich durfte mich einige Minuten daran erfreuen.
  • Auch die Störche hielten wieder Einzug in unser Gebiet. Zu nahe durfte ich nicht heran, aber mit einem gewissen Respektabstand konnte man Freund Adebar schon beobachten.

    Stolz schreitet er dahin unser Freund Adebar.

    Mein Mädchen indessen wurde Zeuge dieser Situation, setzte sich aber lieber ins Gras. Nicht, um dort hineinzubeissen, sondern die frisch aufgeblühten Löwenzahne einzuatmen.

    Man muss nicht genau hinsehen, um zu erkennen, dass Atlantis schon etwas angegraut ist – aber von jeder Seite noch immer süss – oder?

  • „Endlich haben wir uns wieder“ – so dachte wohl Freund Blacky, als er Atlantis nach längerer Zeit wieder sah und verzückt anblickte. Aber was wohl in meinem Mädchen vorging? Doch diese wurde gar nicht lange gefragt und sofort beschnuppert und zum Spiel aufgefordert. Na, was war denn mit meinem Mädchen los? Voller Elan stürzte sie sich auf Blacky, der entgegen seiner Gewohnheiten „Männchen“ machte. Nach getaner Arbeit hatte sich Atlantis eine kleine Auszeit verdient, die sie auch redlich nützte.

  • Wiederum herrliche Frühlingstage: 
    Nur hinaus ins Grüne, bevor laut Wetterbericht das Wetter umschlägt. Das werden dann wohl die Eismänner sein. Aber noch genießen wir Sonne und eine herrlich grün-gelbe Löwenzahnwiese.

  • Ja, jetzt war es so weit, die Eismänner hatten alles fest im Griff – Kälte, Regenschauer und alles, was sonst noch dazu gehörte, und am Abend hieß es, den Ofen einheizen. Das ging ungefähr mehr als 14 Tage so einher.

  • Ganz selten tat der Himmel seine Pforten auf, um uns Sonne zu senden. Doch meinMädchen verlangte nach dem, was ihr zusteht, nämlich Frischluft. „Wenn nur dieser unangenehme Wind nicht wäre.“ Atlantis hatte es richtig lustig und verschwand gegebenenfalls in der nassen Wiese. „Brrrr, ist mir kalt.“
    Heraus aus dem Wald und eine kleine Rast am Schihang wurde eingelegt. Ein Ausblick mit vielen Erinnerungen an Mutti Herta. Von hier aus kann man das Haus und den Balkon erkennen, von dem sie immer heruntergewunken und sich von mir verabschiedet hat.

  • Pfingstmontag – endlich Sonne, wohin man schaute. Da machte es auch nichts aus,dass ein unangenehmer Wind wehte. Schnell noch wurde der Garten fotografisch festgehalten, um dann mit dem Auto nach St. Peter hoch zu fahren und eine Waldrunde zu drehen.
    Aber zuerst genoss Atlantis noch die herrlich farbenfrohe Wiese, die ihre
    Ohren erstaunen ließ. Nach getaner Arbeit zeigte mein Mädchen erste Ermüdungserscheinungen und war froh, als wir das Autoerreichten. Schwups – und hinein mit ihr. Noch ein letzter müder Blick hinaus und ab ging es nach Hause. Auf dem Weg dorthin machte es sich Atlantis gemütlich und ließ deutlichen Blickes erkennen, dass sie für heute genug hatte. „Nicht nur Du, mein liebes Mädi, auch Frauchen tun die Füsse weh – gleich gibt es ein gutes Häppchen.“

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