Erfahrungsbericht über den Kauf, die Haltung und die Erziehung Deutscher Doggen

Oktober 2009: Herbstbeginn

Oktober 2009: Herbstbeginn

HERBSTBEGINN
Auch im hauseigenen Garten ein Farbenspiel

  • Hurra, endlich sind wieder einmal Freunde zum Spielen und Knutschen in Sicht:

    „Ja, was bist Du für ein herziges Kerlchen.“
    „Bin kein Kerlchen, sondern ein Papillon-Mädi und heiße Lissi.“
    „Ach so, was fang‘ ich denn mit Dir bloß an?“

    Atlantis wandte sich neugierig einem zweiten kleinen Etwas zu.
    Gab es da vielleicht etwas zu riechen?
    „Na endlich, ein Kerlchen, aber eben auch ein „kleines“.

    „Ich bin zwar klein, aber nicht blööööööd ………………“
    „Meinen Namen verrate ich Dir nicht – basta!“

    Nachdem mein Mädchen keine Lust auf mehr verspürte, wollte sie weitergehen. Doch vorher kam noch unser alter Freund „Ballu“ dahergelaufen und blieb ebenso wortlos vor Lissi stehen.

    Dann wurde Atlantis doch noch fündig und kam auf ihre Rechnung:

    „Hurra lieber Blacky, hab‘ Dich ja schon lange nicht mehr gesehen, was treibst Du immer so?“
    Liebevoll forderte mein Mädchen ihren Freund zum Spielen auf.


    „Wuff, komm endlich und laß uns was unternehmen.“

    Na, dann endlich ging die Post ab, was aber nur von kurzer Dauer war. Denn als Blacky sich so richtig warmgespielt hatte, wurde es Atlantis doch zu anstrengend.
    Macht nichts, mein Freund – bis zum Nächstenmal.

    Eine Kuh sagt nicht nur muh…………..,
    sondern labte sich hoch erhobenen Hauptes an den Freuden des Herbstes.


    Auch mein Mädchen ließ es sich gut gehen und strahlte mit der Herbstsonne um die Wette.

    Zu Hause angelangt, wurde Atlantis von Kater Benjamin bereits sehnsüchtig erwartet. Als Dank dafür erhielt Benjamin ausgiebige Streicheleinheiten.

    Nach einem kühlen Schluck Wasser wurde das Bett auf der Terrasse in Beschlag genommen. Dann, pünktlich am Samstag um 12.00 Uhr Mittag, ertönte der helle Klang der Sirene, den Atlantis natürlich neugierig aufnahm und anfing, mit einzustimmen.


    Da es der erste Samstag im Monat war, wiederholte sich das Prozedere noch einigemale. Immer wieder hob mein Mädchen ihr Köpfchen und wartete gespannt auf die Musik.

    „So, nun habe ich genug von dem Gesurre und möchte schlafen. Danke, Frauchen, für diesen schönen Tag mit Dir.
    Ist mein Mädchen nicht süß – für mich ist Atlantis die schönste Dogge der Welt.

  • Ein Blick aus dem Fenster – hurra, die ersten kleinen Schneeflocken bescherte uns Frau Holle, und die mußten wir natürlich gleich inspizieren. Bei leichtem Nebel, aber traumhafter Stimmung, spazierten wir durch das angeflockte Feld. Auf der Wiese bildeten sich die ersten Schneeornamente, die unser Herz verzauberten. Mein Mädchen – zuerst erstaunt – hatte große Freude daran. Doch nach kurzer Zeit gewann die Sonne wieder Oberhand und das Weiß begann langsam zu schmelzen. Auch unsere Freunde labten sich in der Sonne und man konnte auch ihnen ansehen, daß sie gut aufgelegt waren. Wenn ich mit Atlantis vorbeispaziere – und das geschieht fast jeden Tag – dann heben sie neugierig ihre Köpfe und begleiten uns ein Stück des Weges. Da das Ende unseres Bächleins die meiste Zeit im Schatten fließt, kam mein Mädchen nochmals in einen himmlischen Genuß von Wasser und Schnee.

    Am Abend des gleichen Tages führte meine Atlantis etwas im Schilde, was mir ein Lächeln entlockte. Doch vorher hielten meine zwei Samtpfötchen Lisa und Benjamin Zwiesprache. Es ging um die Platzaufteilung beim Schlafen.

    Lieber Benjamin, wieso zeigst Du mir dein Hinterteil – Du Stinker!?
    Ich, und Stinker, na warte.

    Was willst Du eigentlich Lisa, ich liege gerade so gut.
    Aber wenn Du unbedingt willst, dann lege ich mich anders.

    Ist es recht so, liebe Freundin?
    Ja, danke, Benjamin!
    Schlaf gut.

    Wuff, was Ihr könnt, kann ich schon lange!
    Und schwupps, hatte Atlantis meine (jetzt unsere) neue Bank in Beschlag genommen. Sie knotste sich in die Ecke und wartete meine Reaktion ab.

    Bei diesem Anblick wurde auch Frauchen schwach und ich ließ mein Mädchen gewähren.
    Danke Frauchen, ist ja so gemütlich bei Dir.

    Ja, und wer glaubt Ihr, wer jetzt immer neben mir auf der Bank liegt – bingo – so muß ich wohl oder übel meine Beine etwas einziehen, damit Atlantis genug Platz hat. So ist das halt im Leben, des einen Freud und des anderen Leid. Aber keine Angst, Frauchen kommt schon auf ihre Rechnung.

    Wir sehen uns wieder im November – wuff und miau.

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