Auslauf:
Für die Gesundheit von Herrchen und Hund
Ich bin mit Nero seit dem 2.August 1999 schon km spazieren gegangen.
Wir haben dabei Höhenmeter zurückgelegt.
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Eine Dogge sollte nach Möglichkeit immer frei laufen. Da ihre
Reizschwelle sehr hoch (oder nieder, je nach dem wie man es sieht) ist, ist sie bei entsprechender Erziehung kein Raufer,
kein Angstbeißer und auch für andere Spaziergänger nicht gefährlich. Es gibt
auch kein Wildern. Ich bin mit meiner Dogge viel im Wald unterwegs, und es kommt
vor, dass manchmal Rehe über unseren Weg laufen. Es ist bisher kein einziges
Mal vorgekommen, dass mein Hund versucht hat, auch nur im Ansatz
hinterherzuhetzen. Ein kurzer Blick auf das Wild, und er ist schon wieder in einer ganz
anderen Richtung unterwegs. Auch unsere Besuche im Park eines Altenheimes, in
in dem Hasen frei herumlaufen, verläuft immer friedlich.
Hund und Hasen schnuppern sich Schnauze an Schnauze kurz ab, und jeder geht
wieder seiner Wege. Die Hasen fürchten den Hund nicht mehr, und kommen
zutraulich auf ihn zu. Beim Spaziergang sollte man den Hund jedoch wenn man
anderen Spaziergängern begegnet kurz anleinen. Denn die Dogge (zumindest die
meine) ist sehr neugierig, und will zu allem, was sich bewegt hinlaufen.
Viele Leute, auch andere Hundehalter, fürchten aber große
Hunde. Und das sollte man unbedingt respektieren. Wenn diese Leute sehen, wie
friedlich die Dogge bei Fuß geht, wird man oft daraufhin angesprochen, jeder
kann dann den Hund streicheln, und die Vorurteile gegen große Rassen werden
dadurch abgebaut. Und dann kann man sie ja wieder laufen lassen. |
Und ein durch den Hund verursachter Unfall kann teuer werden. Nicht zuletzt könnte auch der Hund verletzt oder getötet werden. Ich gehe zur Zeit (Hund ist ein Jahr alt) jeden Tag mit ihm etwa 2 Stunden spazieren. Am Morgen 1 Stunde, am Abend 3/4 Stunde und in der Nacht vor dem Schlafengehen 1/4 Stunde. Und das bei jeder Witterung und bei jeder Temperatur. Auch - 16° C machen ihm nichts aus. Schnee und Regen liebt er. Nur die Hitze mag er nicht. Im Tiefschnee zu laufen, ist sein größtes Vergnügen. Ich habe den Hund fast nie angeleint. Auf den freien Wiesen kann er seinen Laufdrang (der ist sehr groß) ausleben. Im Wald streicht er gerne durch das Unterholz, geht dabei aber nie weit von mir weg. Er liebt auch das Besteigen von Felswänden, an denen wir bei unseren Spaziergängen vorbeikommen. Je höher sie sind, desto lieber. Dabei klettert er wie eine Gämse. Wichtig: Lassen Sie Ihren Hund beim Spaziergang ausreichend Zeit zum Schnuppern und Schnüffeln. Das ist für den Hund wie für uns Menschen das Zeitungslesen oder nachschauen auf einer Litfasssäule. Der Hund lernt dabei sein Revier kennen, liest wer hier gewesen ist, was es Neues gibt, usw. Aber auch teilt seinen Artgenossen mit, dass er vorbei geschaut hat. Und dabei sollte er möglichst in Ruhe gelassen werden. Sie wollen ja auch nicht beim Zeitungslesen immer gestört werden - oder? Hunde fressen
gerne Gras: |
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Der
Auslauf tut nicht nur dem Hund gut. Auch Frauerl / Herrchen profitieren
davon. Denn wer geht schon ohne Hund jeden Tag und bei jedem Wetter
spazieren? Der Spaziergang mit dem Hund ist für die Gesundheit
(physisch und psychisch) seines Besitzers eine optimale Vorbeugung gegen
die verschiedensten Krankheiten. |
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Es gibt kein schlechtes Wetter, man ist immer nur falsch bekleidet. Gehen Sie auch bei Regenwetter spazieren. Sie werden sehen, wie gut Ihnen das tut, und vor allem welch frische Luft es bei Schlechtwetter hat. |