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Siberian Husky

Unter dem Namen Husky, der heiser bedeutet, sind verschiedene Schlittenhunde zusammengefasst; sie haben alle eine sehr raue Stimme und bellen nicht, sondern heulen manchmal wie Wölfe. Der kräftige und dennoch elegante Siberian Husky ist unbestreitbar einer der besten Schlittenhunde und von den europäischen Rennpisten nicht mehr wegzudenken. Mit seinem vielfarbigen Fell und seinen lausbubenhaften 

Augen, die blau und braun oder meliert sein können, wirkt er äußerst attraktiv. Zwar ist er in die Gruppe der Schutzhunde eingestuft, doch als Schutzhund versagt er, da er ohne Aggressionen dem Menschen gegenüber geboren wird. Er ist seinem Wesen nach ein Zug- und Arbeitshund. Sein Drang zum Laufen und seine Unabhängigkeit sind so groß, dass er sich nur bedingt als Begleithund eignet.

Zur Geschichte

Die Rasse entstand vor ungefähr 2000 Jahren bei den Tschuktscheeskimo in Sibirien. Da diese Nomaden sehr isoliert lebten, wurde die Zucht der Rasse rein gehalten. Erst um 1909 brachte der russische Fellhändler Goosak den Siberian Husky zu Schlittenhundrennen nach Alaska. Ein junger Schotte war von ihm so beeindruckt, dass er in Sibirien 60 Hunde kaufte, auf die fast alle in Amerika und Europa lebenden Siberian Hushys zurückgehen. 1930 erkannte der amerikanische Kennel Club die Rasse an.

Ratschläge für die Haltung:

während des Haarwechsels mit einem Stahlkamm kämmen.

Standard

Allgemeine Erscheinung: mittelgroß, kräftig, aber dennoch anmutig, mit dickem Fell.
Größe: Rüde 54--60 cm; Hündin 51-56 cm.
Gewicht: Rüde 20-27 kg; Hündin 15-22,5 kg.
Kopf: oben rundlich, zu den Augen hin schmaler werdend; Fang mittellang; dunkle, gut anliegende Lefzen; starke Kiefer; Scherengebiss.
Augen: schräg; braun oder blau, blaumeliert, eines blau, eines braun.
Ohren: leicht abgerundete Stehohren.
Hals: kräftig, gebogen.
Körper: tiefe, kräftige Brust; starker Rücken; straffe Lendenpartie; gut gewinkelte Schultern.
Rute: reich behaart, sichelförmig.
Gliedmaßen: Vorderhand gerade und sehr muskulös; Hinterhand kräftig und gut gewinkelt, gut gebeugte Kniegegend, Afterkrallen entfernen.
Pfoten: oval, mit widerstandsfähigen Ballen.
Haar: dichte, weiche Unterwolle; sehr dichtes, sich weich schmiegendes mittellanges Deckhaar.
Farbe: alle Farben und Abzeichen.
Fehler: zu schwerer Kopf; massiver Fang; zu große Ohren; Karpfenrücken; schlechter Knochenbau; weiche, sich verbreiternde Pfoten.

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