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Zur
Geschichte
Der ungarische Hirtenhund Komondor stammt von den
tibetischen Molossern ab, die mit den großen Mongoleneinfällen im 13.
Jahrhundert nach Mitteleuropa kamen. 1920 wurde er erstmals auf einer
Ausstellung gezeigt, auf der man auch seinen Standard festlegte. Seither
ist die Rasse sehr einheitlich geblieben, so dass der Komondor zu einem
vollkommenen Begleithund geworden ist. Mit seiner Treue und Zuverlässigkeit
ist er in seiner Heimat Ungarn sehr populär. Aber seine Verbreitung in
den USA und in ganz Europa nimmt immer mehr zu.
Ratschläge
für die Haltung:
Dieser Hund muss viel Bewegung haben; er kann weite Strecken laufen. Er
ist weder in der Stadt noch in einer Wohnung zu halten. Sein Fell muss
in fingerdicke Zotten gezogen werden; man sollte sich die Technik zeigen
lassen. Der Komondor ist äußerst robust und liebt es, immer draußen
zu sein. |
Standard
Allgemeine
Erscheinung: sehr großer und mächtiger Hund.
Größe: Rüde 80 cm; Hündin 70 cm.
Gewicht: Rüde 50-60 kg; Hündin 40-50 kg.
Kopf: breit und wohlgeformt, von reichlichen Haaren bedeckt; gewölbter
Oberkopf; deutlicher Stirnabsatz; gerader Nasenrücken; schwarze Nase;
kräftiges Scherengebiss; festanliegende Lefzen.
Augen: dunkelbraun; Lidränder straff und schwarz.
Ohren: hoch angesetzt, V-förmig hängend.
Hals: eher kurz, muskulös, ohne Wamme.
Körper:. Rücken gerade und muskulös; leicht abfallende Kruppe;
wenig aufgezogener Bauch.
Rute: tief angesetzt, glatt herabhängend.
Gliedmaßen: vordere säulenartig, mit kräftigen Knochen;
hintere gut gewinkelt; lange Schenkel.
Pfoten: dicke Ballen; kräftige Krallen; Katzenpfoten.
Haar: lang, zottig, dicht, mit Unterwolle.
Farbe: weiß.
Fehler: zu klein; gelbe Flecken an Läufen oder Körper; auswärts
stehende Hinterläufe.
Ausschließungsgründe: aufgerichtete Ohren; kurze Rute; kurze
Haare. |