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Zur
Geschichte
Der bretonische Griffon ist zweifellos ein Nachkomme des heute
verschwundenen größeren Typs, von dem er eine verkleinerte Form ist.
Man glaubt übrigens, dass ihr gemeinsamer Ahne, wie bei allen
Laufhunden, der weiße Sankt-Hubertus-Hund oder der Talbot sei, eine
inzwischen ausgestorbene Rasse. Der Griffon Fauve de Bretagne wurde 1951
anerkannt und wird hauptsächlich im Westen Frankreichs geschätzt. In
andern Gebieten trifft man ihn selten an.
Ratschläge
für die Haltung:
regelmäßig bürsten; Ohren und Pfoten kontrollieren. |
Standard
Allgemeine Erscheinung: Dieser muskulöse Hund strotzt vor Kraft
und Robustheit.
Größe: Rüde 50-55 cm; Hündin 47-52 cm.
Gewicht: im Standard nicht erwähnt (etwa 20 kg).
Kopf: Oberkopf eher länglich, flach, nach vorne schmäler
werdend; Nasenrücken ziemlich lang, gerade, leicht gewölbt; Stop
schwach; Nasenschwamm schwarz oder dunkelbraun; Schnauze ohne Letzen;
Nasenlöcher weit geöffnet.
Augen: dunkel; Blick kühn und intelligent.
Ohren: schmal, mittellang, spitz zulaufend, mit feinen, weichen
Haaren bedeckt.
Hals: ziemlich kurz, muskulös.
Körper: tiefe, breite Brust; Rippen gut gerundet; Rücken kurz
und breit; Bauch leicht aufgezogen; Schultern schräg.
Rute: mittellang, gut geformt, gut getragen, häufig buschig, zur
Spitze hin sich verjüngend.
Gliedmaßen: vordere und hintere gut bemuskeit; starke Schenkel.
Pfoten: geschlossen, trocken, hart.
Haar: sehr hartes Haar, nicht allzu lang, weder wollig noch
gelockt.
Farbe: fahlrot, weizengelb oder lebhaftes Braunrot.
Fehler: zarte oder schlanke Erscheinung; spitze, kurze Schnauze
mit Lefzen; tief angesetzte, kurze oder zu lange Ohren mit gelockter
Behaarung; zu weit aufgezogener Bauch; zu runde Lendenpartie; weiche,
breite Pfoten. |