|
|
Deutsche Dogge (Great Dane) |
|
Der Franzose Buffon bezeichnete in seinen ersten Klassifikationen diesen prächtigen Hund als Great Dane (großer Däne); unter dieser Bezeichnung ist er noch heute in allen englischsprachigen Ländern bekannt, während die Italiener es lange Zeit vorzogen, ihn nach seiner Herkunft Alano (spanische Bulldogge) zu nennen. Das Wort Dogge gibt deswegen zu Diskussionen Anlass, weil sich der Hund deutlich durch die Größe des Kopfes, durch Gesichtsbildung, Schnauze und Gebiss von den Mitgliedern der Doggenfamilie unterscheidet. Aus diesem Grund zögerten manche Puristen lange, ihm diesen Namen zuzubilligen, obwohl er der einzige ist, unter dem ihn die F.C.I. anerkannt hat. Berühmt gemacht hat die Deutsche Dogge im 19. Jahrhundert der Reichskanzler Bismarck, denn er wählte sie zum Begleiter. Majestätisch, elegant, athletisch, prächtig - man ist nicht um Eigenschaftswörter verlegen, um diesen Riesen unter |
den Hunderassen zu ehren, der überall, wo er hinkommt, Aufsehen erregt. Mit seinem noblen Kopf, seinem harmonischen Körperbau, seiner schlanken, kräftigen Muskulatur, seinem ausgreifenden, geschmeidigen Gang lenkt er alle Blicke auf sich. Er ist schon durch seine Statur ein eindrucksvoller Wachhund, trotzdem jedoch liebevoll in seinem Verhalten zu Hause, geduldig mit Kindern, seinem Herrn treu ergeben, misstrauisch aber Fremden gegenüber. Dieser Koloss mit dem zärtlichen Herzen stößt auf Unverständnis: Man hält ihn für gefährlich, obwohl Zuchtwahl und Ausbildung über alte Schwierigkeiten hinweg die Ausschaltung unerwünschter Eigenschaften gestatten. Und deshalb wird dieser Hund trotz eines zeitweiligen Unverständnisses von allen jenen gepriesen, die ihn gut kennen. |
|
Zur
Geschichte Ratschläge
für die Haltung: |
Standard |