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Akita Inu

Akita Inu

Der kräftige, mutige und temperamentvolle Akita lnu ist für viele Hundefreunde der schönste aller japanischen Hunde. Er war ursprünglich ein hervorragender Jagdhund für Rot- und Schwarzwild und griff sogar den Schwarzbären der Insel Hokkaido an. Außerdem hielt ihn die Kriegerkaste der Samurai als Gefährten. In der Feudalzeit diente er fast 300 Jahre bis 1926 als Kampfhund und drohte auszusterben, da diese Darbietungen ihn meist das Leben kosteten. Danach wurden diese 

Kämpfe verboten und der Akita lnu zum Nationalhund Japans erklärt; seitdem steht er unter staatlichem Schutz. Er zeichnet sich dadurch aus, dass er vielseitig verwendet werden kann: als Schutz- und Wachhund sowie als Blinden-, Rettungs-, Minen- und Schlittenhund. Trotz seiner Vitalität ist ei ein folgsames, anhängliches Tier, das sich allmählich zu einem geschätzten Begleithund entwickelt hat.

Zur Geschichte

Die Rasse ist schon seit dem 15. Jahrhundert bekannt, aber ihr Ursprung liegt viel weiter zurück, denn Skelettfunde deuten darauf hin, dass es ähnliche Hunde bereits vor 5000 Jahren in Japan gegeben hat. Sie wurden nach der Provinz Akitu der Insel Honshu benannt, wo der Ursprung der Rasse liegen soll Das Wort Inu bedeutet nichts anderes als Hund.

Ratschläge für die Haltung:

Sein Fell ist leicht zu pflegen. Regelmäßiges Bürsten genügt.

Standard

Allgemeine Erscheinung: imposant und kräftig.
Größe und Gewicht: 60,5-66,5 cm und 40-50 kg.
Kopf: breite Stirn; ausgeprägter Stop; kurzer, gerader Nasenrücken; starker Fang; kräftige Kiefer; Zangengebiss; große, schwarze Nase.
Augen. nicht sehr groß, dunkelbraun.
Ohren: klein, dreieckig, aufrecht stehend.
Hals: massig und gut bemuskelt.
Körper: breite, tiefe Brust; gerader Rücken; muskulöse Lenden; gewölbte Rippen.
Rute: buschig, hoch und über dem Rücken ringförmig eingerollt getragen. Gliedmaßen: vordere mit geraden Unterarmen und dicht anliegenden Ellbogen; hintere gerade und knochig, mit langen Oberschenkeln und steiler Winkelung der Sprunggelenke.
Pfoten: breit; harte Ballen.
Haar: Stockhaar mit feiner, dichter Unterwolle.
Farbe: Alle Farben sind erlaubt.
Fehler: zu kurze, hängende Rute; hängende Ohren; Über- oder Unterbiss; langes Haarkleid; scheues Wesen.

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