Warum hält man einen Hund?
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Bei einer qualitativen Untersuchung, die 1978 bei
Nichthundehaltern durchgeführt wurde, bezeichneten sich 81 % der
Befragten als tierlieb. Folgende Gründe nannten sie für die
Hundehaltung: Tierliebe und Interesse an der Natur; Ängstlichkeit,
Sicherheitsbedürfnis und den Wunsch, das Eigentum zu schützen; Angst
vor dem Alleinsein; Interesse an der Dressur als Hobby; als Ersatz für
Kinder; als Statussymbol und der Mode wegen; Autoritätsbedürfnis und
die Möglichkeit, Macht auszuüben; als Spielzeug für Kinder und als
Hilfsmittel bei der Kindererziehung; Gesundheitspflege - man will (muss)
spazieren gehen und schlank werden (bleiben); Erleichterung des
Kontaktes zu anderen Menschen; die Tradition - Hunde wurden schon immer
in der Familie gehalten; als äußeres Zeichen des Familienglücks
(lachende Kinder, tobende Hunde), wobei die Klischees der Werbung hier
zu realen Leitbildern werden. |
er
muss
als Ableiter für Frustrationen herhalten und einen Ausgleich beispielsweise
für berufliches Versagen bieten. Diese Hunde erkennt man daran, dass
sie zwar wohlerzogen, aber geduckt und unterwürfig neben ihrem Herrn
laufen. Sie sind durch übertriebene Erziehung zum Sklaven gemacht
worden, zum Omegatier, zum Prügelknaben der Familienmeute. Es sind arme
Hunde bedauernswerter Menschen .Das
Gegenteil ist der Hund als Alphatier und Rudelboss. Oft handelt es sich
um kleine Hunde wie Dackel oder Spaniels, die falsch erzogen wurden und
nun die ganze Familie tyrannisieren. Sie hören auf kein Kommando,
knurren die Menschen an, wenn ihnen etwas nicht passt, und schnappen
sogar einmal zu. Solche Hunde gibt es häufig, und schuld daran sind die
Halter. |